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Zwölf Telekom-Klagen sollen noch in diesem Jahr verhandelt werden

Torge Löding

Bisher liegen dem Frankfurter Richter rund 2100 Klagen von Telekom-Aktionären vor.

Die ersten Verhandlungen über die Prospekthaftungsklagen [1] gegen die Deutsche Telekom werden voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen. "Wenn die Parteien mitspielen, werde ich zum Winteranfang die ersten Verfahren verhandeln", sagte der Vorsitzende Richter am Landgericht Frankfurt/Main, Meinrad Wösthoff, dem Berliner Tagesspiegel [2] (Dienstag). Er rechnet bis zum Jahresende mit Tausenden weiterer Klagen [3] von Telekom-Aktionären.

Bisher liegen dem Richter rund 2100 Klagen vor. Darin werfen Telekom-Aktionäre dem Unternehmen vor, in ihrem Börsenprospekt für die dritte Emission von T-Aktien im Jahr 2000 falsche Angaben gemacht zu haben -- vor allem über den Wert ihrer Immobilien. Die Auswertung der Argumente der Kläger habe er abgeschlossen, sagte Wösthoff. Etwa zwölf Verfahren wolle er noch in diesem Jahr verhandeln. (tol [4])


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https://www.heise.de/-100427

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[1] https://www.heise.de/news/Kleinaktionaere-Telekom-hat-kein-Interesse-an-guetlicher-Einigung-91453.html
[2] http://www.tagesspiegel.de
[3] https://www.heise.de/news/Kein-Land-in-Sicht-im-Meer-der-Telekom-Klagen-99235.html
[4] mailto:tol@heise.de