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WhatsApp: Aktueller Online-Status lÀsst sich mit Update verbergen

Eva-Maria Weiß

(Bild: BigTunaOnline/Shutterstock.com)

Ein Update von WhatsApp lÀsst Nutzer den Online-Status verbergen, beim Verlassen einer Gruppe werden nur noch Admins benachrichtigt.

Meta hatte die lang ersehnte Funktion bereits angekĂŒndigt, nun ist sie bei vielen Nutzerinnen und Nutzern da: WhatsApp lĂ€sst den Online-Status verbergen. Bisher konnte man nur verhindern, dass Kontakte sehen, wann man zuletzt online war. Der aktuelle Status blieb immer bestehen. Die Einstellungsmöglichkeit scheint allerdings nicht bei allen Personen gleichzeitig verfĂŒgbar zu sein. Auch nach dem Update auf Version 22.21.77 haben nicht alle Kollegen aus der heise-online-Redaktion die entsprechende Auswahl.

(Bild: Screenshot Weiß)

Wer zu den erlauchten WhatsApp-ErwĂ€hlten gehört und auswĂ€hlen möchte, dass niemand mehr den Online-Status sieht, muss ĂŒber die Einstellungen gehen, dort in den Bereich "Konto" und weiter zum "Datenschutz". Hinter "Zuletzt online" erscheint nun neu "/Online". Klickt man weiter, gibt es die bekannte Auswahl, wer den Zeitstempel fĂŒr "Zuletzt-online" sehen darf, darunter kommt nun fĂŒr "Online" die Auswahl, dass alle den Status sehen können oder die oben getroffene Auswahl gilt – bei der sich "Niemand" anhaken lĂ€sst. Darunter steht der Hinweis, dass man selbst auch nur sehen kann, dass andere online sind, wenn man seinen eigenen Status freigibt.

Im August hatte WhatsApp bereits einen Blogbeitrag geteilt [1], in dem es hieß, die Funktion wĂŒrde kommen. Sie soll "mehr Datenschutz, mehr Sicherheit und mehr Kontrolle" bringen – wie eigentlich alle Funktionen ĂŒberall. TatsĂ€chlich geht der Messenger da etwas andere Wege als der Mutterkonzern Meta bisher bei den weiteren Diensten. Nachrichten sind beispielsweise schon lange Ende-zu-Ende-verschlĂŒsselt. "Wir glauben, dass Nachrichten und Anrufe stets ebenso viel Datenschutz und Sicherheit bieten sollten wie Unterhaltungen, bei denen Menschen unter vier Augen miteinander sprechen."

Auch selbstlöschende Nachrichten zĂ€hlen laut WhatsApp zu den PrivatsphĂ€re sichernden Funktionen. Sie sollen bald auch nicht mehr per Screenshot ausgehebelt werden [2]. In der Betaversion laufen bereits Tests, eine offizielle AnkĂŒndigung gibt es auch hier.

Mit der aktuellen Version verfĂŒgbar geworden ist die Möglichkeit, Gruppen unbemerkt zu verlassen. Bisher wurden alle in der Gruppe darĂŒber mit einem kleinen Hinweis im Chat benachrichtigt. Dieser entfĂ€llt. Gruppen-Admins sollen jedoch den Überblick behalten und bekommen nach wie vor eine Benachrichtigung. Admins können zudem Nachrichten anderer fĂŒr alle löschen – dass sie gelöscht wurden, ist dann wiederum fĂŒr alle sichtbar.

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(emw [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-7314669

Links in diesem Artikel:
[1] https://blog.whatsapp.com/?lang=de
[2] https://www.heise.de/news/WhatsApp-testet-in-Betaversion-das-Blockieren-von-Screenshots-7285884.html
[3] https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update&wt_mc=intern.red.ho.ho_nl_ki.ho.markenbanner.markenbanner
[4] mailto:emw@heise.de