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Werbefinanzierter Internet-Zugang

Axel Kossel

AltaVista hat in den USA einen kostenlosen Internet-Zugang gestartet, der nur über Werbung finanziert wird.

AltaVista hat in den USA den kostenlosen Internetzugang FreeAccess [1] gestartet, der sich über Werbung finanziert. Nutzungsdauer und -zeit sind unbeschränkt. In einem "MicroPortal" genannten Fenster erscheint ständig wechselnde Werbung, solange der Kunde online ist. Das beliebig verschiebbare Fenster soll maximal fünf Prozent der Bildschirmfläche einnehmen, lässt sich aber nicht schließen. Die MicroPortal-Software (600 KByte Download) setzt Windows 9x und den Internet Explorer ab Version 4 voraus; eine Mac-Version sei in Vorbereitung, heißt es. In Deutschland will AltaVista zumindest vorerst keinen Internet-Zugang anbieten.

Ortsgespräche sind in den USA gebührenfrei. Nichtsdestotrotz zahlt der Benutzer von Free Access einen Preis: den seiner Privatsphäre. Denn AltaVista gibt offen zu [2], das Surfverhalten seiner Kunden auszuwerten, um ihnen "angepasste Werbung" vorsetzen zu können. (ad [3])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-22848

Links in diesem Artikel:
[1] http://microav.com/
[2] http://microav.com/help/help.html#general
[3] mailto:ad@ct.de