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Weiter schlechte Nachrichten vom PC-Hersteller Acer

Christof Windeck

Der große taiwanische PC-Hersteller Acer Inc. kommt nicht in Schwung. Im Monat MĂ€rz lagen die Einnahmen um 49 Prozent unter denen des MĂ€rz 2000.

Der große taiwanische PC-Hersteller Acer Inc. [1] kommt nicht in Schwung. Das wie ALi, AOpen und Apacer zur Acer Group gehörende Unternehmen, das Laptops und PCs unter eigenem Namen und als OEM-Zulieferer etwa fĂŒr IBM herstellt, hat im MĂ€rz im Vergleich zum Vorjahresmonat 49 Prozent weniger Umsatz erzielt. Die Gesamteinnahmen des ersten Quartals lagen nach Angaben von Reuters um 37 Prozent unter den Vergleichsdaten des Vorjahres, die MĂ€rzeinnahmen lagen mit 6,51 Milliarden neuen Taiwan-Dollars leicht unter den im Februar erreichten 6,65 Milliarden.

Das Unternehmen kĂ€mpft seit Monaten mit Entlassungen [2] und Fabrikschließungen [3] gegen die Absatzflaute. FĂŒr das Jahr 2000 gab das Unternehmen kĂŒrzlich ein Ergebnis nach Steuern von 6,77 Milliarden neuen Taiwan-Dollars aus einem Umsatz von 102,7 Milliarden neuen Taiwan-Dollars. Die AktionĂ€re erhielten eine Dividende von 0,5 neuen Taiwan-Dollar sowie eine Aktiendividende von einem neuen Taiwan-Dollar, die sich je zur HĂ€lfte aus Profit und KapitalertrĂ€gen finanzierte. Acer hatte im vergangenen Jahr zusĂ€tzliche Einnahmen etwa aus dem Verkauf der eigenen Chipfertigung an TSMC [4] erzielt.

Das Unternehmen wird sich kĂŒnftig in zwei Sparten teilen, um das OEM-GeschĂ€ft und die Herstellung von GerĂ€ten unter eigenem Markennamen sauber zu trennen. (ciw [5])


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https://www.heise.de/-43763

Links in diesem Artikel:
[1] http://global.acer.com/
[2] https://www.heise.de/news/Entlassungen-bei-Acer-39110.html
[3] https://www.heise.de/news/Acer-schliesst-Fabriken-in-den-USA-und-Deutschland-34314.html
[4] https://www.heise.de/news/TSMC-uebernimmt-Acer-Chipfertigung-20308.html
[5] mailto:ciw@ct.de