Webpad mit Transmeta-Prozessor und Linux
Die S3-Tochter Frontpath hat ein Webpad namens ProGear vorgestellt, das mit einem Transmeta TM3200 (400 MHz) ausgestattet ist und unter Linux läuft.
Frontpath [1], eine Tochter von S3, hat ein Webpad namens ProGear vorgestellt, das mit einem Transmeta-Prozessor des Typs TM3200 (400 MHz) ausgestattet ist und unter Linux läuft. S3 hatte bereits im Sommer angekündigt [2], dass das Unternehmen sich aus dem Grafikkartengeschäft zurückziehen und zukünftig auf Netzwerklösungen für den Heimbereich konzentrieren wolle.
Frontpaths ProGear ist mit einem 10,4-Zoll-TFT-Display, 64 oder 128 MByte RAM, einem USB-Hub, SoundBlaster-kompatibler Audiohardware und auf Wunsch mit einer Festplatte ausgestattet. Softwareseitig kommt Linux 2.4 mit Netscape 4.7 und Handschriftenerkennung zum Einsatz. Das Webpad kann Programme ausführen, die für die Intel-x86-Architektur kompiliert worden sind. Erste Testgeräte sollen noch im laufenden Jahr 2000 verfügbar werden; ab dem ersten Quartal 2001 will Frontpath auch größere Stückzahlen ausliefern. Der Preis für eine "mittlere Ausstattung" soll um 1500 US-Dollar liegen. (odi [3])
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[1] http://www.frontpath.com
[2] https://www.heise.de/news/Keine-Grafikkarten-mehr-von-S3-und-Diamond-25965.html
[3] mailto:odi@ix.de
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