Warnung an Software-Piraten: Verband startet Schonfrist-Kampagne
Die Business Software Alliance (BSA) will von Montag an mit einer Schonfrist-Kampagne vor allem mittelständische Unternehmen darauf hinweisen, dass sie ihre Computer-Programme lizenzieren und bezahlen müssen.
In der High-Tech-Region Stuttgart sollen Software-Raubkopierer in den nächsten Wochen ein schlechtes Gewissen bekommen. Die Business Software Alliance (BSA), ein Lobby-Verband der Industrie, will von Montag (4. November) an mit einer Schonfrist-Kampagne [1] vor allem mittelständische Unternehmen darauf hinweisen, dass sie ihre Computer-Programme lizenzieren und bezahlen müssen. In den 30 Tagen nach Start der Kampagne will die BSA, in der auch Microsoft Mitglied ist, keine rechtlichen Schritte gegen die Software-Sünder einleiten -- sie erhalten also eine Schonfrist.
Die Kampagne lief bereits in München [2] und Berlin [3]. Nach Angaben des Verbands gingen in Deutschland im vergangenen Jahr 826 Hinweise auf Software-Piraterie ein. Daraus resultierten Schadenersatzzahlungen in Höhe von mehr als 380.000 Euro. Außerdem mussten die Anwender knapp 240.000 Euro für Nachlizenzierungen zahlen. (dpa) / (se [4])
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[1] http://www.schonfrist.de
[2] https://www.heise.de/news/BSA-fahndet-nach-bayerischen-Software-Piraten-65069.html
[3] https://www.heise.de/news/Schonfrist-fuer-Softwarekunden-59464.html
[4] mailto:se@ct.de
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