zurück zum Artikel

"Wall Street Journal": Apple setzt bei neuem iPhone auf In-Cell-Display

Ben Schwan

Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung hat die Massenproduktion des dünneren Bildschirms bei Sharp, Japan Display und LG bereits begonnen.

Apple will für sein nächstes iPhone die verbesserte "In-Cell"-Bildschirmtechnik [1] nutzen. Wie das Wall Street Journal in seiner Dienstagsausgabe schreibt [2], soll eine Massenproduktion bei den Apple-Zulieferern Sharp, Japan Display sowie LG bereits begonnen haben. Das neue Verfahren soll insgesamt dünnere Bildschirme mit einer nochmals besseren Bildqualität erlauben. Die "In-Cell"-Technik kombiniert die Touch-Sensoren direkt in das LC-Display, was eine zusätzliche Komponentenschicht überflüssig macht.

Platzsparmöglichkeiten beim iPhone 4S.

(Bild:  KGI Securities)

Laut dem Bericht soll Apple durch die neuen Bildschirme auch Geld sparen können, weil keine separaten Lieferanten für die Touchscreen-Technik mehr notwendig sind. Laut einem Analystenbericht [3] würde ein In-Cell-Display in Verbindung mit einer etwas dünneren Batterieabdeckung dafür sorgen, dass ein iPhone 4S nochmals 1,4 Millimeter dünner gebaut werden könnte. (bsc [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1643687

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Superduennes-LC-Display-dank-integrierter-Touch-Schicht-1232806.html
[2] http://online.wsj.com/article/SB10001424052702303754904577532121136436182.html
[3] http://www.macrumors.com/2012/04/23/in-cell-touch-technology-could-help-apple-reduce-next-iphones-thickness-by-15/
[4] mailto:bsc@heise.de