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Wal-Mart klebt in US-Stores RFID-Chips auf die Ware

Torge Löding

"Ich bin eine Palette Bierdosen" -- kleine Chips sollen die Logistik bei der Supermarktkette revolutionieren.

Kleine Chips, die ohne eigene Stromversorgung in einem niederfrequenten Feld eine Kennung aussenden, sollen die Warenlogistik bei der US-Supermarktkette Wal-Mart revolutionieren. Das Unternehmen hat mit seinen 100 wichtigsten Zulieferern vereinbart, bis Januar 2005 die Barcodes auf den Warenpaletten durch RFID-Technik (Radio Frequency Identification) zu ersetzen, berichten US-Medien.

Diese Entscheidung darf als großer Erfolg für das Smart Active Labels Consortium (SAL-C [1]) verstanden werden. Ende März hatte das Gremium seine Arbeit aufgenommen [2], um die RFID-Technik voranzubringen. Der Kleidungskonzern Benetton war das erste große Unternehmen, das Tests mit RFIDs durchführte.

Die Kennung der Chips soll bis auf eine Entfernung von 30 Metern erfassbar sein -- das Signal kann auch erheblich mehr Wareninformationen enthalten als ein Barcode, was die Logistik effizienter machen soll. (tol [3])


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https://www.heise.de/-80535

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.sal-c.org/
[2] https://www.heise.de/news/Smart-Active-Labels-Consortium-nimmt-die-Arbeit-auf-76439.html
[3] mailto:tol@heise.de