Vorstellung: Skoda-Studie Vision E
Skoda stellt auf der IAA unter anderem die Studie Vision E vor. Anders als bei bisherigen Studien liegt der Fokus dieses Mal auf der Technik, wenige rauf dem Design. Denn optisch ähnelt sie jenem Modell, das auf der Messe in Shanghai vorgestellt wurde. In technischer Hinsicht betritt Skoda jedoch Neuland.
(Bild: Skoda)
Skoda stellt auf der IAA in Frankfurt in diesem Jahr unter anderem die Studie Vision E vor. Anders als bei bisherigen Studien liegt der Fokus dieses Mal auf der Technik, weniger auf dem Design. Denn optisch ähnelt sie jenem Modell, das auf der Messe in Shanghai vorgestellt wurde. In technischer Hinsicht betritt Skoda jedoch Neuland.
Es ist die erste Studie von Skoda, die ausschließlich elektrisch angetrieben wird. Skoda verrät vorab nur die üblichen Eckdaten: So wird eine Reichweite von 500 Kilometern genannt, die Leistung des E-Motors wird mit 225 kW (306 PS) angegeben. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 180 km/h begrenzt – die dürften angesichts der Leistung sehr rasch anliegen. Die Batterie wird induktiv geladen. Weitergehende Aussagen, etwa zur Art der Batterie oder zur Kapazität, macht Skoda leider noch nicht.
Vorstellung: Skoda-Studie Vision E (3 Bilder)

(Bild: Skoda)
Wird ein Auto von Anfang an als alleiniges E-Modell hin entwickelt, ergeben sich neue Chancen, die Verkehrsfläche anders zu nutzen. Immerhin fallen eine Reihe von Bauteilen weg, die der Verbrennungsmotor nötig hat. Mit 4,66 Metern ist der Vision E etwa so lang wie ein aktueller Skoda Octavia Combi. Allerdings ist die Studie mit 1,59 m deutlich höher. Auch der Radstand ist mit 2,85 m fast 20 cm länger als im Octavia. Da auch Mitteltunnel mehr erforderlich ist, dürften sich fürstliche Platzverhältnisse ergeben.
Der Vision E soll zudem automatisiertes Fahren auf dem Level 3 ermöglichen. Das bedeutet, der Fahrer muss nicht mehr dauerhaft das Verkehrsgeschehen überwachen, muss aber jederzeit in der Lage sein, das Steuer wieder zu übernehmen. Das zu realisieren ist schon nicht ganz trivial, doch der Schritt hin zum Level 4 ist es, der am aufwendigsten wird. Denn dann muss das System alle spezifischen Anwendungsfälle allein bewältigen können.
Die Studie wird in dieser Form nicht in Serie gehen. Skoda sieht sie als Show-Plattform, auf der Dinge gezeigt werden, die in absehbarer Zeit in die Serienmodelle einflieĂźen werden.
(mfz)