Vodafone will Kabel Deutschland für 10,7 Milliarden Euro kaufen
Der britische Mobilfunkbetreiber hat sein Gebot für den Kabelnetzbetreiber erhöht. Die Kabel-Deutschland-Führung empfiehlt ihren Aktionären, das Gebot anzunehmen.
Der britische Mobilfunker Vodafone [1] hat im Rennen um die Übernahme von Kabel Deutschland [2] möglicherweise den entscheidenden Etappensieg erzielt. Die Briten bieten den Kabel-Deutschland-Aktionären 87 Euro je Anteil. Damit werde das Unternehmen inklusive der Schulden mit 10,7 Milliarden Euro bewertet, teilten die beiden Unternehmen am Montag mit.
Die Führungsspitze des Unternehmens empfiehlt [3] den Aktionären, dieses Gebot anzunehmen. Offen ist, wie der US-Kabelnetzbetreiber Liberty Global reagiert. Dieser hatte zuletzt ebenfalls Interesse [4] bekundet – dabei war von einem Preis von 85 Euro je Aktie zu hören.
Kabel Deutschland soll innerhalb der Vodafone-Gruppe eine eigenständige Gesellschaft bleiben. Das Management von Kabel Deutschland soll künftig für das gesamte Privatkunden-Festnetzgeschäft beider Unternehmen in Deutschland zuständig sein. Die Kunden der Wohnungswirtschaft sollen weiter von Kabel Deutschland betreut werden. (anw [5])
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1895080
Links in diesem Artikel:
[1] http://www.vodafone.com
[2] http://www.kabeldeutschland.com/
[3] http://www.kabeldeutschland.com/de/presse/pressemitteilung/unternehmensnachrichten/2462013.html
[4] https://www.heise.de/news/Bieterstreit-um-Kabel-Deutschland-1891747.html
[5] mailto:anw@heise.de
Copyright © 2013 Heise Medien