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Vodafone-Chef Gent geht mit 10 Millionen Pfund in Ruhestand

Christopher Gent verlässt nach 18 Jahren den Mobilfunkkonzern.

Christopher Gent, Vorstandsvorsitzender des britischen Mobilfunkkonzerns Vodafone, hat sich heute wie angekündigt [1] in den Ruhestand verabschiedet. Das Unternehmen, dem er seit 1985 angehörte, versüßt ihm das Rentnerdasein mit Pensionszahlungen in Höhe von insgesamt mehr als 10 Millionen Pfund (14 Millionen Euro). Gent, der seit 1997 an der Spitze des Konzerns stand, wurde in der Jahreshauptversammlung in London von den Aktionären bei der Amtsübergabe an Arun Sarin mit langem Applaus bedacht.

"Ich hoffe und glaube, dass ich ein Unternehmen in guter Verfassung verlasse", sagte Gent bei seinem Abschied. Unter der Leitung von Sir Christopher wuchs Vodafone durch Übernahmen zum weltgrößten Mobilfunkanbieter. Zu den Käufen des 55 Jahre alten Spitzenmanagers gehörte auch Mannesmann [2] im Jahr 2000. Sein Nachfolger Sarin nannte Gent einen "visionären Führer".

Gent geht mit einem Ergebnis, dass sich sehen lassen kann. Im Geschäftsjahr 2002/2003, das zum 31. März endete, erzielte Vodafone einen Gewinn vor Steuern und Firmenwertabschreibungen in Höhe von 8,43 Milliarden Pfund (11,87 Milliarden Euro), ein Plus von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz stieg um 33 Prozent auf 30,37 Milliarden Pfund (42,82 Milliarden Euro). Der Konzern hat weltweit fast 123 Millionen Kunden. (dpa) / (anw [3])


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[1] https://www.heise.de/news/Vodafone-Chef-Chris-Gent-tritt-2003-ab-72009.html
[2] https://www.heise.de/news/Vodafone-schluckt-Mannesmann-24006.html
[3] mailto:anw@heise.de