Virtualisierung für Primergy BladeFrame Server ausgedehnt
Für seine Primergy BladeFrame Server "powered by Egenera" bietet Fujitsu Siemens Computers die neue Version 5.0 des PAN-Managers an, mit der sich mehrere Systeme als eine Einheit verwalten lassen.
Fujitsu Siemens Computers (FSC [1]) hat den PAN-Manager (Processing Area Network) für seine Primergy BladeFrames in der Version 5 herausgegeben. Damit können Administratoren mehrere BladeFrames zu BladeFarms zusammenfassen.
Die von Egenera [2] in den USA entwickelten und seit März gemeinsam mit FSC [3] vermarkteten BladeFrames nutzen eine eigene Software, die eine hardware-unabhängige Nutzung der einzelnen Processing Blade Modules (pBlades) in einem PAN mit Windows oder Linux [4] erlaubt. Dabei lassen sich pBlades mit unterschiedlicher Bauart in so genannten "Named Pools" kombinieren: mit CPUs von AMD oder Intel, Single- oder Dual-Core, zwei oder vier Sockeln.
Im Falle einer Störung kann die Übernahme eines Servers durch einen beliebigen freien geschehen, ohne dass dieser identisch ausgestattet sein muss. Somit reicht ein Reserve-Rechner für mehrere als Absicherung (N+1 Failover). Anwendungen, die BladeFrames als Cluster nutzen, können bei Bedarf zusätzliche pBlades als Ressourcen nutzen. Außerdem unterstützt der PAN Manager 5.0 Virtual Tapes für eine schnelle Datensicherung. (rh [5])
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-138600
Links in diesem Artikel:
[1] http://www.fujitsu-siemens.com
[2] http://www.egenera.com
[3] https://www.heise.de/news/Fujitsu-Siemens-Computers-holt-Egenera-mit-ins-Boot-130227.html
[4] http://www.heise.de/open/news/meldung/73951
[5] mailto:rh@ix.de
Copyright © 2006 Heise Medien