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Viag Interkom stellt GPRS-Preise vor

Dusan Zivadinovic

Viag Interkom hat heute in Berlin das Geheimnis um ihre Tarife für den Handy-Datendienst GPRS gelüftet - und ist bei den Grundgebühren billiger als T-Mobil.

Viag Interkom hat pünktlich zum Start des paketorientierten Datendienst GPRS [1] im E2-Netz am heutigen Mittwoch in Berlin das Geheimnis um die Tarife gelüftet. Bei der Tarifversion ohne Grundgebühr sind für 10 KByte 9 Pfennig zu zahlen, zuzüglich einer Tagesnutzungsgebühr von 49 Pfennig. Ab dem zweiten Quartal soll es den zweiten Tarif geben, der monatlich mit 19,95 Mark zu Buche schlägt. Pro 10- KByte-Datenblock sind dabei 6 Pfennig fällig.

Den WAP-Dienst will sich Viag Interkom auf Pay-per-Click-Basis bezahlen lassen: Pro WAP-Seite fallen 9 Pfennig an. Später sei auch eine Aufspaltung in kostenlose, gesponserte Seiten und "Premium"-Seiten denkbar, die deutlich teurer als 9 Pfennige sein können. Das bislang einzig verfügbare GPRS-Endgerät, Motorolas Timeport 260, soll bei zweijähriger Vertragsbindung 299 Mark kosten, ohne Vertrag 699 Mark.

Erst kürzlich hatte T-Mobil die eigenen GPRS-Tarife [2] bekannt gegeben. Die Telekom-Tochter verlangt für ihre GPRS-Verbindungen bis zu 69 Pfennige pro 10 KByte. (dz [3])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-32786

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Highspeed-Mobilfunk-von-Viag-Interkom-31876.html
[2] https://www.heise.de/news/T-Mobil-gibt-GPRS-Gebuehren-bekannt-32017.html
[3] mailto:dz@ct.de