zurück zum Artikel

Vertrag mit Siemens-Chef Kleinfeld soll vorzeitig verlÀngert werden

Peter-Michael Ziegler

Trotz laufender Korruptionsermittlungen wolle der Aufsichtsrat den im September auslaufenden Kontrakt mit Kleinfeld im kommenden Monat verlĂ€ngern, berichtet die SĂŒddeutsche Zeitung.

Siemens-Chef Klaus Kleinfeld steht nach Informationen der SĂŒddeutschen Zeitung (SZ) offenbar vor einer VertragsverlĂ€ngerung. Nach Angaben aus Aufsichtsratskreisen solle der Kontrakt mit dem Vorstandschef, der im September 2007 auslĂ€uft, auf der nĂ€chsten Sitzung des Kontrollgremiums im April vorzeitig verlĂ€ngert werden, berichtet die Zeitung [1]. Ein Siemens-Sprecher wollte sich dazu nicht Ă€ußern. Die VertragsverlĂ€ngerung sei Sache des Aufsichtsrates, hieß es lediglich.

Üblich sei eine Entscheidung etwa ein Jahr vor Auslaufen des Vertrages, heißt es in dem Bericht. Wegen der im November aufgekommenen KorruptionsaffĂ€re [2] und der Pleite der ehemaligen Handy-Sparte BenQ Mobile [3] im Herbst sei das Thema zuletzt in dem Kontrollgremium jedoch nicht behandelt worden. Ein weiteres Hinauszögern der VerlĂ€ngerung kĂ€me allerdings einer Demontage Kleinfelds gleich, hieß es dem Bericht zufolge aus dem Aufsichtsrat. Trotz laufender Korruptionsermittlungen [4] spreche derzeit nichts gegen eine VerlĂ€ngerung, sagten Mitglieder des Gremiums der SZ. (pmz [5])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-152343

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/245/104141/
[2] https://www.heise.de/news/Siemens-Razzia-Verdacht-der-Veruntreuung-im-Festnetzbereich-118350.html
[3] https://www.heise.de/news/BenQ-Mobile-am-Ende-150034.html
[4] https://www.heise.de/news/Siemens-Schmiergeldaffaere-Ex-Bereichsvorstand-belastet-Kleinfeld-und-von-Pierer-140996.html
[5] mailto:pmz@ct.de