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Vergabe öffentlicher Aufträge künftig per Internet

"Wir hoffen durch die E-Vergabe auf Einsparungen bei den Verwaltungskosten von fünf Milliarden Mark."

Aufträge der öffentlichen Hand können in Zukunft per Internet vergeben werden. Eine für die "E-Vergabe" notwendige Änderung der Vergabeverordnung wird das Bundeskabinett nach einem Bericht der Financial Times Deutschland an diesem Mittwoch beschließen. Die Neuregelung soll bereits vom 1. Januar an gelten.

Behörden auf Bundes-, Landes- oder Gemeindeebene und die Unternehmen versprechen sich von der elektronischen Auftragsvergabe ein schnelleres Vergabeverfahren, Kostensenkungen und mehr Transparenz. "Wir hoffen durch die E-Vergabe auf Einsparungen bei den Verwaltungskosten von fünf Milliarden Mark", sagt Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Die öffentliche Hand vergibt nach Angaben der Zeitung jährlich mehr als 30.000 Aufträge im Wert von rund 500 Milliarden Mark. (dpa)/ (cp [1])


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