Verbraucherschützer mahnen WhatsApp ab
Der Verbraucherzentrale-Bundesverband reagiert darauf, dass WhatsApp Daten seiner Nutzer an Facebook weitergibt.
Der Verbraucherzentrale-Bundesverband hat WhatsApp abgemahnt. Dessen "Marktwächter"-Team kritisiert, dass das Unternehmen persönliche Daten wie Telefonnummern an seinen Mutterkonzern Facebook weiterreichen will, heißt es in einer Mitteilung [1]. WhatsApp bleibt bis zum 21. September Zeit, eine Unterlassungserklärung abzugeben.
WhatsApp hatte Ende August dieses Jahres bekannt gegeben, dass Facebook die Telefon-Nummer von WhatsApp-Nutzern bekommen soll [2] sowie Informationen dazu, wann sie bei dem Dienst aktiv waren. Die Verbraucherschützer verweisen darauf, dass Facebook 2014, als es WhatsApp übernommen hatte, versprochen hatte, dass der WhatsApp-Dienst unabhängig bleiben solle. Das Vertrauen der Verbraucher, dass ihre Daten allein bei WhatsApp bleiben, sei enttäuscht worden.
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(anw [4])
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[1] http://www.vzbv.de/pressemitteilung/daten-ohne-schutz-whatsapp-ueberschreitet-rote-linie
[2] https://www.heise.de/news/WhatsApp-und-Facebook-werden-verzahnt-ein-wenig-3305057.html
[3] https://www.heise.de/ratgeber/Haeufige-Fragen-zu-Windows-10-und-die-Antworten-darauf-3171757.html
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