Umsatzrückgang bei Vodafone Deutschland
In den vergangenen drei Monaten schrumpfte der Umsatz des Mobilfunkbetreibers in Deutschland um 6 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichsquartal.
Vodafone [1] wies für Deutschland Ende Juni 31,618 Millionen Mobilfunk-Kunden aus, das sind 800.000 mehr als Anfang April dieses Jahres. Davon sind 54,4 Prozent Prepaid-Kunden, geht aus dem Quartalsbericht [2] (PDF-Datei) hervor, den das Mutterunternehmen heute vorgelegt hat [3]. Der Umsatz ging in Deutschland allerdings gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 6 Prozent auf 1,919 Milliarden Euro zurück, teilt Vodafone Deutschland mit [4]. Die Schrumpfung sei verursacht durch den allgemeinen Preisrückgang für Handytelefonie sowie beim Roaming und den Terminierungsentgelten.
Deutschlandchef Friedrich Joussen will sich mit dem Ausbau des DSL-Geschäfts sowie mobilen Datendiensten gegen die Umsatzerosion stemmen: "Die Zahlen in diesen Feldern sind sehr gut und beweisen, dass Mobilfunk weiterhin eine innovative Branche mit Wachstumspotenzial ist." 24,3 Prozent Mobilfunkumsatzes in Deutschland erzielte Vodafaone mit Messaging- und Datendiensten. Der monatliche Durchschnittsumsatz je Kunde (ARPU) ist von 22,1 Euro vor einem Jahr auf 19,5 Euro im vergangenen Quartal zurückgegangen. Die Zahl der UMTS-Kunden ist in Deutschland im vergangenen Quartal um 476.000 auf 4,2 Millionen gestiegen. Der Festnetzersatz Vodafone Zuhause wuchs um 359.000 auf 2,74 Millionen Kunden. (anw [5])
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[4] http://www.presseportal.de/pm/43172/1018859/vodafone_d2_gmbh
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