US-Wettbewerbshüter genehmigen Fusion von HP und Compaq
Die US-Wettbewerbsbehörde FTC hat der umstrittenen Fusion von Hewlett-Packard (HP) und Compaq zugestimmt.
Die US-Wettbewerbsbehörde FTC [1] hat die umstrittene Fusion von Hewlett-Packard (HP) und Compaq genehmigt. Die FTC stimmte dem Zusammenschluss einstimmig zu und legte keinerlei Auflagen [2] fest. Nach Auffassung der FTC erwächst aus der Fusion keine Gefahr für den Wettbewerb -- dieser würde durch den Zusammenschluss langfristig sogar gestärkt.
Die EU-Kommission hatte das Vorhaben bereits Ende Januar ohne Einschränkungen genehmigt [3]. HP und Compaq würden zusammen mit jährlichen Umsätzen von 87 Milliarden US-Dollar (rund 99 Milliarden Euro) zur weltweiten Nummer eins auf dem PC-Markt aufsteigen.
Hewlett-Packard zeigte sich von der Entscheidung erleichtert. Sie sei ein wichtiger Schritt im Zustimmungsprozess. Bereits gestern hatte HP-Chefin Carly Fiorina eine wichtige Hürde genommen [4], als die Unternehmensberatung ISS ihren Klienten die Zustimmung zu dem Mega-Deal empfahl.
Die Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen. Die Opposition gegen die Fusion hat sich um die Erben der Firmengründer Hewlett und Packard gesammelt; sie halten als HP-Großaktionäre insgesamt 18 Prozent an dem Unternehmen. HP hat seine Anteilseigner für den 19. März zu einer außerordentlichen Hauptversammlung geladen, am 20. März sollen die Compaq-Aktionäre entscheiden. (wst [5])
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[1] http://www.ftc.gov
[2] http://www.ftc.gov/opa/2002/03/hpcompaq.htm
[3] https://www.heise.de/news/EU-Kommission-billigt-Fusion-von-HP-und-Compaq-51790.html
[4] https://www.heise.de/news/Etappensieg-fuer-Fiorina-58896.html
[5] mailto:wst@technology-review.de
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