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US-Telekomaufsicht ermittelt nach Sperrung von Google-Voice

Ulrike Kuhlmann

Die FCC will von Apple wissen, warum das Google-Programm nicht in den App Store darf.

Die US-Telekomaufsicht FCC ermittelt im Streit zwischen Apple und Google um die Sperrung von Programmen für das iPhone-Handy. In einem Brief vom Freitag habe die FCC bei den beiden Unternehmen und dem Netzbetreiber AT&T angefragt, warum Apple einem Google-Programm für Internet-Telefonie namens Voice [1] die Zulassung für den Online-Laden App Store verweigert [2] habe, berichtete das Wall Street Journal [3]. Erfahren wollte die Telekomaufsicht demnach außerdem, ob AT&T in die Entscheidung miteinbezogen war. US-Medien gehen davon aus, dass der Netzbetreiber als Exklusiv-Vermarkter des iPhones die Sperrung veranlasst hat, um Einbußen im Geschäft mit Telefonaten und SMS zu verhindern. Apple und AT&T wollten sich nicht äußern.

Der internet-basierte Telefondienst [4] Voice ermöglicht Nutzern, ihre Kommunikation unter einer einzigen Telefonnummer zu bündeln. Der Dienst ist noch in einer geschlossenen Testphase. Kürzlich blockierte [5] Apple auch den Google-Dienst Latitude [6], über den Nutzer mit Kontakten den jeweiligen Aufenthaltsort austauschen können. Seit Ende 2008 macht Google dem iPhone-Hersteller Apple mit einem eigenen Handy-Betriebssystem Konkurrenz. dpa / (uk [7])


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[1] https://www.google.com/voice/
[2] https://www.heise.de/news/Google-Voice-darf-nicht-in-den-App-Store-748585.html
[3] http://online.wsj.com
[4] https://www.heise.de/news/Google-integriert-GrandCentral-als-Google-Voice-206196.html
[5] https://www.heise.de/news/Google-Latitude-darf-nicht-in-Apples-App-Store-7465.html
[6] http://www.google.com/latitude
[7] mailto:uk@ct.de