zurück zum Artikel

US-Kartellbehörde billigt Zukäufe der Telekom-Riesen SBC und Verizon

Die amerikanischen Telecom-Branchenführer SBC Communications (vor der Übernahmae von AT&T) und Verizon (vor der Übernahme von MCI) benötigen zusätzlich noch die Genehmigung der Federal Communnications Commission.

Die amerikanischen Telecom-Branchenführer SBC Communications [1] und Verizon [2] sind der Erlaubnis für ihre geplanten Milliarden-Zukäufe einen wichtigen Schritt näher gekommen. SBC bekam von der Kartellabteilung [3] des US-Justizministeriums [4] grünes Licht für die Übernahme der traditionsreichen Telefongesellschaft AT&T für 16 Milliarden Dollar (13 Mrd Euro), deren Namen der Konzern übernehmen will [5]. Verizon darf aus Sicht des Ministeriums die Telekomfirma MCI (früher WorldCom) für rund 8,4 Milliarden Dollar schlucken [6].

Jetzt muss noch die für die Telekommunikationsbranche zuständige US-Aufsichtsbehörde FCC [7] (Federal Communications Commission) ihre Zustimmung zu den beiden Transaktionen geben. Es stehen auch noch die Zustimmungen einiger US-Bundesstaaten aus. SBC und Verizon begrüßten die Entscheidung des US-Justizministerium.

SBC rechnet damit, dass die noch fehlenden Genehmigungen für den Kauf von AT&T im Herbst erteilt werden und dass die Übernahme im weiteren Jahresverlauf erfolgen wird. Verizon erwartet, dass die Übernahme von MCI noch in diesem Jahr oder Anfang 2006 erfolgen wird. (dpa) / (jk [8])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-142730

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.sbc.com/gen/landing-pages?pid=3308
[2] http://www.verizon.com/
[3] http://www.usdoj.gov/atr/index.html
[4] http://www.usdoj.gov/
[5] https://www.heise.de/news/SBC-Communications-firmiert-kuenftig-als-AT-T-142246.html
[6] https://www.heise.de/news/MCI-Aktionaere-stimmen-uebernahme-durch-Verizon-zu-135795.html
[7] http://www.fcc.gov
[8] mailto:jk@heise.de