Transmeta setzt auf Embedded Devices
Transmeta will nach den Worten von CEO Mark Allen in einem Jahr ebenso viele Crusoe-Prozessoren für Embedded Systems wie für Notebooks liefern.
Die Chipschmiede Transmeta [1] plant, den Crusoe-Prozessor verstärkt in Embedded Systems unterzubringen. CEO Mark Allen sagte, in einem Jahr könnte der Umsatz in diesem Segment vergleichbar mit dem des Notebook-Markts sein.
Die Vorteile des Marktes für Embedded Systems lägen in den langfristigen Verträgen, sagte Analyst Dean McCarron von Mercury Research [2]. Es seien hier durchaus gute Geschäfte zu machen. Das hat Transmeta auch bitter nötig, denn trotz geschätzter Verkaufszahlen von einer halben Million Prozessoren pro Jahr gibt es wirtschaftliche Schwierigkeiten [3]. Dennoch sei der Start des Crusoe im Notebook-Markt [4] nicht schlecht gewesen. Dafür bricht Transmeta nun anscheinend ein zweiter Markt weg, in dem die Firma hoffte, den Crusoe-Prozessor platzieren zu können: Die Hersteller von ultrakleinen Servern mit den Transmeta-CPUs stecken in der Krise [5].
Transmeta jedenfalls gibt sich trotz schlechter Nachrichten optimistisch. Die neue Roadmap wollen die Prozessorbäcker noch in diesem Monat vorstellen. (lab)
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[1] http://www.transmeta.com/
[2] http://www.mercuryresearch.com/
[3] https://www.heise.de/news/Transmeta-meldet-erneut-Verluste-40645.html
[4] https://www.heise.de/news/Auch-Sharp-will-Crusoe-Notebook-vorstellen-43647.html
[5] https://www.heise.de/news/Servertechnik-mit-Stromspar-Chips-in-der-Krise-49603.html
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