zurück zum Artikel

Transmeta-Ergebnis schlechter als erwartet

Daniel Lüders

Zwar stiegen die Verkäufe von Crusoe-Prozessoren, die Verluste kletterten aber ebenfalls.

Der Quartalsbericht von Chip-Hersteller Transmeta [1] fällt schlechter aus als ursprünglich von Analysten angenommen. Der Verlust von 22,7 Millionen US-Dollar im ersten Quartal stieg noch einmal gegenüber dem Vorjahresquartal (20 Millionen US-Dollar). Dennoch sind diese Zahlen bei Transmeta kein Anlass für schlechte Stimmung, da die Umsätze im gleichen Zeitraum durch Zuwachs beim Verkauf von Crusoe-Prozessoren auf 18,6 Millionen US-Dollar angestiegen sind; im Vorjahresquartal machte Transmeta noch überhaupt keine Umsätze, im vierten Quartal 2000 waren es 12,4 Millionen US-Dollar.

Transmetas CEO Mark Allen zeigte sich mit dem Ergebnis trotz der hohen Verluste zufrieden: "Die Verkaufszahlen sprechen eine deutliche Sprache, was die Nachfrage an stromsparenden Prozessoren wie den Crusoe angeht." Der Mobile-Computing-Markt sei noch immer stark am wachsen, weshalb auch im nächsten Quartal noch mit einer Steigerung des Chip-Absatzes bei Transmeta gerechnet werden könne.

Transmetas Prozessor Crusoe [2] ist kleiner und verbraucht weniger Strom als Chips der Konkurrenten Intel oder AMD. Die Firma hofft deshalb in Zukunft auf dem Sektor der mobilen Computer und auch besonders platz- und stromsparender Server [3] weiter zuzulegen, auch wenn Crusoe-Produkte im Vergleich zu den Konkurrenz-Geräten immer noch recht dünn gesät sind. (dal [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-37322

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.transmeta.com
[2] https://www.heise.de/news/Crusoe-tritt-ins-Rampenlicht-22220.html
[3] https://www.heise.de/news/Transmetas-Crusoe-als-Server-Prozessor-32397.html
[4] mailto:dal@ct.de