Transmeta-Chef Ditzel: Wir haben fünf Jahre Vorsprung
Die Prozessorschmiede Transmeta geht davon aus, fünf Jahre Vorsprung vor den etablierten Chip-Hersteller Intel und AMD zu besitzen.
Die Prozessorschmiede Transmeta geht davon aus, fünf Jahre Vorsprung vor den etablierten Chip-Hersteller Intel und AMD zu besitzen. "Um unseren Vorsprung aufzuholen, müssten sie ebenfalls auf ein Software-basiertes Design setzen", sagte Transmeta-CEO David R. Ditzel nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters in einem Interview in Japan. Ditzel berief sich dabei auf seine 20-jährige Erfahrung im Prozessordesign. Er war vor seinem Einstieg bei Transmeta unter anderem für die Entwicklung diverser SPARC-Chips verantwortlich.
In Tokio wird am Mittwoch von Hitachi die Ankündigung von drei Notebooks und einem Webpad auf Basis von Transmetas Crusoe-Prozessor erwartet. Transmeta hatte den Crusoe [1] in zwei Varianten im Januar dieses Jahres vorgestellt. Der Prozessor [2] nutzt spezielle Software, um Anwendungs-Befehle in seinen eigenen Befehlssatz zu übersetzen. In den vergangenen Monaten haben etliche große Hersteller Mobilgeräte mit dem Crusoe-Chip angekündigt, darunter Sony [3], Fujitsu-Siemens [4] und FIC [5]. (ciw [6])
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[1] https://www.heise.de/news/Crusoe-tritt-ins-Rampenlicht-22220.html
[2] http://www.heise.de/ct/99/25/026/default.shtml
[3] https://www.heise.de/news/Erster-Handheld-mit-Crusoe-Prozessor-34483.html
[4] https://www.heise.de/news/Auch-Fujitsu-bringt-Notebook-mit-Crusoe-heraus-26634.html
[5] https://www.heise.de/news/Computex-Web-Pad-mit-Transmeta-CPU-von-FIC-25603.html
[6] mailto:ciw@ct.de
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