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Toshiba setzt Rambus-XDR-Speicher für HDTV-Chipsätze ein

Christof Windeck

Die japanische Firma Toshiba will XDR-Speicher an Chips für HD-Fernesehgeräte anbinden.

Mit Toshiba [1] konnte die kalifornische Firma Rambus [2] einen neuen Lizenznehmer für die XDR-DRAM-Technik gewinnen. Der japanische Elektronik-Konzern hebt die hohe Datentransferrate des XDR-Speichers als Grund für die Nutzung dieser Technik hervor; zum Einsatz kommen sollen die ab 2008 lieferbaren 4.8-GHz-XDR-Chips [3], die bis zu 9,6 GByte/s aus einem einzigen Bauelement liefern können.

Toshiba hatte im September angekündigt [4], eine abgespeckte Version der gemeinsam mit IBM und Sony entwickelten und vor allem in der Playstation 3 verbauten Cell Broadband Engine im dem Multimedia-Coprozessor SpursEngine einsetzen zu wollen. Toshiba hat von Sony mittlerweile die Produktionssparte für Cell-Prozessoren [5] übernommen; außer Toshiba baut dann noch IBM Cells [6]. (ciw [7])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-171375

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.toshiba.co.jp/about/press/2007_09/pr2001.htm
[2] http://www.rambus.com/
[3] https://www.heise.de/news/Rambus-zielt-auf-RAM-Datentransferraten-von-1-Terabyte-pro-Sekunde-200005.html
[4] https://www.heise.de/news/Toshiba-kuendigt-Multimedia-Coprozessor-auf-Cell-Basis-an-177718.html
[5] https://www.heise.de/news/Sony-beendet-Kooperation-mit-IBM-und-Toshiba-193042.html
[6] https://www.heise.de/news/IBMs-PowerXCell-8i-mit-DDR2-und-ueber-100-GFlop-s-Rechenleistung-199182.html
[7] mailto:ciw@ct.de