Telekommunikations-Krise kann noch 18 Monate andauern
In einem PressegesprÀch hat Lucent-Vorstand Ben Verwaayen die Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Krise in der Telekommunikationsbranche gedÀmpft.
In einem PressegesprĂ€ch hat Lucent-Vorstand Ben Verwaayen die Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Probleme in der Telekommunikationsbranche gedĂ€mpft. Die momentane Krise könne noch 12 bis 18 Monate andauern, sagte Verwaayen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Nach dem Ende des strohfeuerartigen Wachstums der Branchen-Startups und mit den Schuldenbergen bei den GroĂen seien viele Investoren aus dem Markt ausgestiegen. Da jedoch die Fundamentaldaten stimmten, es nĂ€mlich eine immer noch jĂ€hrliche Verdoppelung des Internet-Datenverkehrs gebe, geht Verwaayen davon aus, dass die Krise in spĂ€testens anderthalb Jahren beendet ist.
FĂŒr Lucent selbst steht in dieser Zeit eine Umstrukturierung des Konzerns auf dem Plan, in dem wohl auch der Verkauf der Glasfaserabteilung eine Rolle spielen wird. In einer Schlankheitskur werde sich das Unternehmen auf die "Wachstumssegmente der Branche konzentrieren, nĂ€mlich auf Netzwerke der nĂ€chsten Generation, neue Internet-Zugangstechniken und Dienstleistungen". (pmo)
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