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Telekom baut T-Com um

Außer einer Konzentration der Call-Center soll es auch eine Straffung bei den T-Com-Angeboten für Privatkunden geben.

Die Deutsche Telekom [1] setzt die Neuausrichtung ihrer schwächelnden Festnetzsparte T-Com [2] fort: Nach dem bereits angekündigten massiven Stellenabbau [3] sollen jetzt die Call-Center des Unternehmens zu stärkeren Einheiten gebündelt [4] und die zahlreichen Produkte für Privatkunden zusammengestrichen werden. Die Maßnahme sei ein wichtiger Baustein, die T-Com zu einem schlagkräftigen und kundenorientierten Unternehmen umzubauen, kündigte der Konzern am Donnerstag an.

Zur Jahresmitte soll es statt 96 nur noch 51 Call-Center geben. In diesen personalstärkeren Einheiten würden dann die Aufgaben des Privatkundenvertriebs zuammengefasst. Ziel sei es, die Service- Qualität zu verbessern. Allen betroffenen 3300 Beschäftigten sollen Arbeitsplätze in den verbleibenden Call-Centern angeboten werden. Betriebsbedingte Kündigungen gebe es nicht. Die Telekom ist mit rund 15.000 Beschäftigen der größte Call-Center-Betreiber in Deutschland.

Mehr Übersicht soll es künftig bei den Produkten der T-Com geben. Für Privatkunden werde das Angebot bereinigt und von derzeit rund 200 auf 80 Artikel verringert. Nachteile für die Kunden ergäben sich daraus nicht. (dpa) / (jk [5])


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https://www.heise.de/-166902

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[1] http://www.telekom.de
[2] http://www.t-com.de
[3] https://www.heise.de/news/Telekom-und-ver-di-erzielen-keine-Einigung-ueber-Stellenabbau-166679.html
[4] https://www.heise.de/news/Telekom-buendelt-Callcenter-166688.html
[5] mailto:jk@heise.de