Telekom-Streik: Ver.di gibt im Streit um Leiharbeiter nach
Streikposten in Kassel und Eschborn lassen seit heute Zeitarbeiter an ihren Arbeitsplatz.
Im Streit [1] mit der Telekom [2] um den Einsatz von Leiharbeitern in bestreikten Betrieben in Hessen hat die Gewerkschaft ver.di [3] nachgegeben. Die Streikposten in Kassel und Eschborn lieĂen seit heute Zeitarbeiter an ihren Arbeitsplatz, sagte ver.di-Sprecher Hermann Schaus in Frankfurt. Ver.di hatte der Telekom vorgeworfen, Leiharbeiter entgegen gesetzlicher und tariflicher Vorgaben in die bestreikten GebĂ€ude zu bringen, teilweise sogar mit Polizeischutz.
"Die Zeitarbeiter sind nicht unsere Gegner, sondern der Telekom- Vorstand, der sie einsetzt", sagte Schaus. Seit eineinhalb Wochen streiken bundesweit tausende Mitarbeiter der Telekom gegen die PlĂ€ne des Konzerns, 50.000 Stellen in so genannte Service-Agenturen auszulagern. Dort sollen die BeschĂ€ftigten fĂŒr weniger Geld lĂ€nger arbeiten. "Am Dienstag beteiligen sich bundesweit erneut knapp 15.000 BeschĂ€ftigte an dem Arbeitskampf", sagte ein ver.di-Sprecher auf Anfrage. Es sei weiter mit BeeintrĂ€chtigung bei den Callcentern und im Kundendienst zu rechnen.
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(dpa) / (anw [5])
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[2] http://www.dtag.de
[3] http://www.verdi.de
[4] https://www.heise.de/hintergrund/Der-Streik-bei-der-Deutschen-Telekom-302618.html
[5] mailto:anw@heise.de
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