Telekom-Personalvorstand: Callcenter gehen nicht an Fremdfirmen
In einem so sensiblen Bereich wie Service, vor dem Hintergrund, dass Kunden den Anbieter wechseln, sei es zwingend notwendig, den T-Service zur eigenen Erfolgsgeschichte zu machen, meinte Thomas Sattelberger.
Die Telekom will auch langfristig ihre Callcenter nicht an Fremdfirmen vergeben. In der Einigung im Arbeitskonflikt [1] mit ver.di [2] hatten die Gewerkschaft und die Telekom [3] zunächst nur bis 2010 einen Verkaufsverzicht für die Callcenter vereinbart. Trotzdem sieht Personalvorstand Thomas Sattelberger auch danach keine Gefahr einer Auslagerung des Bereiches. "Soweit heute absehbar, ist das kein Thema für uns", sagte der Manager der in Hannover erscheinenden Neuen Presse [4].
In einem so sensiblen Bereich wie Service, vor dem Hintergrund, dass Kunden den Anbieter wechseln, sei es zwingend notwendig, den T-Service zur eigenen Erfolgsgeschichte zu machen. Sattelberger lobte den mit der Gewerkschaft ver.di erzielten Kompromiss. Er biete den Mitarbeitern Weiterbildung und finanzielle Entwicklungschancen.
Siehe zum Arbeitskonflikt bei der Telekom auch:
(dpa) / (jk [6])
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[1] https://www.heise.de/news/ver-di-und-Telekom-demonstrieren-Schulterschluss-Update-142102.html
[2] http://www.verdi.de
[3] http://www.telekom.de
[4] http://www.neuepresse.de/
[5] https://www.heise.de/hintergrund/Der-Streik-bei-der-Deutschen-Telekom-302618.html
[6] mailto:jk@heise.de
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