Telekom-Chef will Werbeetat drastisch senken
Helmut Sihler will laut einer internen E-Mail auch die Beratungskosten kürzen.
Helmut Sihler [1], vorübergehender Nachfolger von Ron Sommer [2] als Chef der Telekom, will beim Werbeetat und den Beratungskosten mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr einsparen. Dies meldet heute online. Dem Online-Service der ZDF-Nachrichten [3] liegt eigenen Angaben zu Folge eine E-Mail von Sihler an die Mitarbeiter vor. Sihler schreibt demnach, dass Entscheidungen über die Führungsstruktur des Unternehmens und des Vorstandsvorsitzenden bis Ende 2002 getroffen würden.
Spekulationen [4] über Kürzungen des Werbeetats bei der Telekom gab es in den Medien bereits Anfang Juli, noch vor der Ablösung Ron Sommers. Damals hieß es, dass der nicht-klassische Werbebereich auf dem Prüfstand stehe, während der Etat für Werbung in TV, Radio, Zeitungen und Zeitschriften nur "geringfügig" betroffen sei. Der gesamte Werbeetat umfasst rund 2 Milliarden Euro. Einen harten Konsolidierungskurs hatten die neuen Telekom-Chefs vor zwei Wochen angekündigt [5]. (anw [6])
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[1] https://www.heise.de/news/Ein-schweres-Erbe-fuer-Telekom-Chef-Sihler-63663.html
[2] https://www.heise.de/news/Telekom-Chef-Ron-Sommer-zurueckgetreten-Update-63412.html
[3] http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/0,1872,1000000,00.html
[4] https://www.heise.de/news/Telekom-will-Werbeausgaben-drastisch-kuerzen-68221.html
[5] https://www.heise.de/news/Neue-Telekom-Chefs-kuendigen-harten-Konsolidierungskurs-an-Update-63449.html
[6] mailto:anw@heise.de
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