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Telekom-BeschÀftigte demonstrieren gegen Auslagerung

Die Proteste der Telekom-Mitarbeiter richten sich gegen die PlÀne, die Beschwerdestelle "Kundenniederlassung Spezial" in die Tochtergesellschaft Vivento- Customer-Services auszulagern.

Etwa 1500 Telekom [1]-BeschÀftigte aus ganz Deutschland haben am Dienstagnachmittag in Leipzig gegen die Auslagerung ihrer ArbeitsplÀtze demonstriert. "Wir fordern, dass die bisherigen Arbeitsbedingungen erhalten bleiben", sagte ver.di [2]-GewerkschaftssekretÀr Enrico Zemke. Die Proteste der Telekom-Mitarbeiter richten sich gegen die PlÀne, die Beschwerdestelle "Kundenniederlassung Spezial" in die Tochtergesellschaft Vivento- Customer-Services auszulagern [3]. Die Ausgliederung soll zum 1. September erfolgen.

"Das eigentliche Elend ist jedoch der bevorstehende Ausverkauf", sagte Zemke. Das erklĂ€rte Ziel der Telekom sei der Verkauf dieser Tochter. Daher fĂŒrchteten die Mitarbeiter um ihre ArbeitsplĂ€tze. "Die BeschĂ€ftigten haben schon mehrfach schlechteren Bedingungen zugestimmt und sollen jetzt einen noch unsicheren Arbeitsplatz in Kauf nehmen", sagte der GewerkschaftssekretĂ€r.

Noch in dieser Woche soll es Zemke zufolge GesprĂ€che mit dem Vorstand des Unternehmens geben. ver.di schließt Zemke zufolge einen Streik zwar nicht aus, im Augenblick sei dieser aber "verfrĂŒht". In Sachsen-Anhalt, ThĂŒringen und Sachsen sind an den Standorten Halle, Nordhausen, Gera, Dresden, Chemnitz und Leipzig nach Gewerkschaftsangaben rund 1000 Menschen betroffen, bundesweit sind es 3300. (dpa) / (jk [4])


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[2] http://www.verdi.de
[3] https://www.heise.de/news/Telekom-gibt-weitere-Call-Center-an-Tochter-Vivento-ab-155985.html
[4] mailto:jk@heise.de