T-Mobile US zieht verstÀrkt Handykunden an
Insgesamt kam T-Mobile US, mehrheitlich im Besitz der Deutschen Telekom, zum Jahresende auf 46,7 Millionen Kunden.
(Bild:Â dpa, Gary He/Insider Images)
Die Deutsche Telekom feiert in den Vereinigten Staaten mit neuen Tarifen Erfolge. Die dortige Tochtergesellschaft T-Mobile US gewann im Schlussquartal mehr als 1,6 Millionen Kunden. 869.000 davon waren direkte Vertragskunden. Das sei der höchste Zuwachs sei acht Jahren, erklĂ€rte T-Mobile US [1]. FĂŒr Firmenchef John Legere war dies der Beweis, dass "unsere Strategie stimmt und wir sie gut umsetzen".
Die börsennotierte Telekom-Tochter war im Mai mit dem Wettbewerber MetroPCS fusioniert, um Löcher im Netz zu stopfen und besser mit den gröĂeren US-Mobilfunkanbietern konkurrieren zu können. AnschlieĂend buhlte die Gesellschaft mit neuen, vereinfachten Tarifen aggressiv um Kunden. Das Unternehmen schaffte die sonst ĂŒblichen ZuschĂŒsse beim Handykauf ab und senkte im Gegenzug die GebĂŒhren im In- und Ausland.
Insgesamt kam die mehrheitliche Telekom-Tochter zum Jahresende auf 46,7 Millionen Kunden. Der Umsatz stieg insbesondere durch den Zusammenschluss um 40 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar. Wegen der Kundenwerbung und des Netzausbaus gab es allerdings einen Nettoverlust von 20 Millionen Dollar nach einem Verlust von 8 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr kam T-Mobile US indes aus den roten Zahlen heraus und verdiente 35 Millionen Dollar. (jk [2])
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