SuSE und SGI begründen Entwicklungspartnerschaft
Im ersten Schritt nutzt SGI das Open-Source-Betriebssystem für Hochleistungsserver mit maximal 64 Prozessoren
Die SuSE Linux AG [1] hat mit dem kalifornischen Unternehmen SGI [2] ein OEM-Abkommen geschlossen. Danach soll SuSE Linux Enterprise Server 8 als optionales Betriebssystem für die Server- und Supercluster-Systeme Altix 3000 angeboten werden, melden die Unternehmen in einer gemeinsamen Stellungnahme. SuSE wird auch Unterstützung bis auf Source-Code-Ebene hinab für sein Betriebssystem auf SGI-Systemen liefern. Für die Altix-3000-Serie bot SGI bislang lediglich eine eigene Linux-Version an.
Im ersten Schritt nutzt SGI den Linux-Server von SuSE für Hochleistungsserver mit maximal 64 Itanium-2-Prozessoren pro Node. Im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft arbeiten beide Unternehmen aber auch gemeinsam daran, Supercluster-Umgebungen mit bis zu 128 Prozessoren pro Node zu ermöglichen. SGI hatte Anfang August erst angekündigt, die Altrix-3000-Baureihe auf Nodes mit mehr als 64 Prozessoren pro Node [3] und mit bis zu 512 Prozessoren pro Gesamt-Cluster aufzurüsten; im Endausbau sollen 2048 Itanium-2-Prozessoren pro Cluster möglich werden.
SGI soll somit in Zukunft auch eine auf jene Kunden zielende Lösung liefern können, die technische und wissenschaftliche Anwendungen einsetzen und diese mit Großdatenbank-Applikationen und anderer Infrastruktur-Software zusammenarbeiten lassen möchten. Die kombinierte Lösung soll sich für ein breites Einsatzspektrum von der Bioinformatik bis zur Automobilentwicklung eignen. (tol [4])
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[2] http://www.sgi.com
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[4] mailto:tol@heise.de
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