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Studie: IT-Budgets fließen verstärkt in die Forschung

Cebit Andreas Wilkens

Unternehmensberater sehen in dem Investitionsverhalten von Unternehmen eine Trendwende: Sie stecken mehr Geld in die Forschung als früher.

Die IT-Budgets von 315 für eine Studie befragten Unternehmen sollen im laufenden Jahr um 3,6 Prozent steigen. Ein großer Teil davon fließe auch in die Forschung und Entwicklung, haben die Unternehmer-Beratung Droege & Comp. und das Handelsblatt herausgefunden. Sie wollen ihre "IT-Studie 2011" am Mittwoch auf der Computermesse CeBIT vorstellen [1].

Die Ergebnisse markieren eine Trendwende, heißt es in einer Mitteilung [2]. Bereits in der Vorjahresstudie habe sich gezeigt, dass die Firmen wieder mehr für Informationstechnik ausgeben. Seinerzeit sei es vor allem um Infrastruktur-Projekte wie Datenbanken, Netzwerke und Server gegangen – doch nun stehe mit der Forschung erstmals ein Bereich im Mittelpunkt, der bei den bisherigen Studien nicht so aufgefallen sei, sagte Torsten Frankenberger, Geschäftsführender Partner bei Droege & Comp. Mit Investitionen in die Infrastruktur könnten zwar die IT-Kosten gedrückt werden, für die Differenzierung vom Wettbewerb sei die Forschung aber viel entscheidender.

Die befragten IT-Verantwortlichen sehen weiterhin Microsoft als den dominierenden Betriebssystem-Anbieter. 81 Prozent erwarten, dass sie bei den individuellen Arbeitsplätzen im Jahr 2014 mit Windows 7 arbeiten werden. Mac OS X wird konstant bei etwa einem Prozent gesehen. Bei den Servern planen 70 Prozent der befragten IT-Entscheider mit Microsoft-Produkten.

Für die Studie "Was bewegt IT-Entscheider 2011" wurden laut Mitteilung im Dezember 2010 bis Februar 2011 Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz online befragt. (anw [3])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1200510

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.cebit.de/en/about-the-trade-show/programme/highlights/what-drives-it-decision-makers-in-2011
[2] http://www.presseportal.de/pm/74663/2000258
[3] mailto:anw@heise.de