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Stift und Wahlzettel besser als Hightech-Wahlmaschinen

Wolfgang Stieler

Die US-Eliteuniversitäten MIT und Caltech haben einen Bericht zum US-Wahlsystem vorgelegt.

Die US-Eliteuniversitäten MIT und Caltech haben einen Bericht [1] zum US-Wahlsystem vorgelegt: Demnach geben die Wissenschaftler simplen Technologien wie etwa Stift, Wahlzettel und einem optischen Scanner den Vorzug vor Hightech-Wahlmaschinen. Für die altmodische Variante der Stimmabgabe schätzten die Experten die Fehlerrate auf etwa 1,5 Prozent – bei elektronischen Wahlmaschinen sei sie doppelt so hoch. Internet-Wahlsysteme lehnen die Experten – zumindest vorerst noch – vehement ab: Wahlen per Internet könnten zu "groß angelegtem, systematischem Wahlbetrug" führen.

Die beiden führenden technischen US-Universitäten hatten Ende des vergangenen Jahres ein gemeinsames Projekt [2] zur Entwicklung von verlässlichen Wahlmaschinen für die nächste US-Präsidentschaftswahl gestartet. Die Analyse der Fehlerquellen des existierenden Wahlsystems schließt die erste Projektphase ab.

Mehr in Telepolis: Millionen von Stimmen gingen während der letzten US-Präsidentschaftswahlen verloren [3] (wst [4])


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https://www.heise.de/-40396

Links in diesem Artikel:
[1] http://web.mit.edu/voting
[2] https://www.heise.de/news/MIT-und-Caltech-entwickeln-neue-US-Wahlmaschine-34951.html
[3] http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/9105/1.html
[4] mailto:wst@technology-review.de