zurück zum Artikel

Stereoskopische 3D-Darstellung mit mehreren Monitoren

CES Christian Hirsch

Nvidias 3D Vision Surround erfordert zwei leistungsfähige GeForce-Grafikkarten und ermöglicht stereoskopische 3D-Effekte gleichzeitig auf bis zu drei Monitoren beziehungsweise Beamern.

Der Grafikhersteller Nvidia [1] richtet seinen Fokus ebenfalls auf das große CES-Messethema – die stereoskopische 3D-Darstellung. Die 2009 am gleichen Ort vorgestellte Technik 3D Vision [2] mit drahtloser Shutterbrille und 120-Hz-Display lässt sich nun auch mit mehreren Anzeigegeräten verwenden. 3D Vision Surround stellt stereoskopische 3D-Effekte gleichzeitig auf bis zu drei Monitoren beziehungsweise Beamern dar.

Auf dem Messestand zeigt Nvidia unter anderem ein SLI-System mit zwei Fermi-Grafikkarten.

(Bild: Nvidia)

Notwendig sind dafür allerdings zwei leistungsfähige Grafikkarten der GeForce GT200-Serie oder der kommenden Fermi [3]-Generation (GF100). Zum einen kann eine einzelne GeForce-Grafikkarte im Unterschied zur AMDs Radeon-Karten der 5000er-Baureihe [4] maximal zwei Monitore ansteuern. Zum anderen müssen die Grafikchips für die stereoskopische 3D-Darstellung auf drei Full-HD-Displays insgesamt sechs Einzelbilder mit einer Auflösung von jeweils 1920 × 1080 Pixeln pro Frame berechnen.

Darüber hinaus zeigt Nvidia an seinem Stand 3D Vision [5] unter anderem auf Notebooks mit 120-Hz-Panels sowie mit 3D-Blu-rays [6], PC-Spielen und einer 3D-Demoversion des Adobe-Flash-Players in Verbindung mit Youtube 3D [7]. (chh [8])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-899489

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.nvidia.de
[2] https://www.heise.de/news/Drahtlose-3D-Brille-von-Nvidia-195506.html
[3] https://www.heise.de/news/Nvidia-reduziert-Kernzahl-der-ersten-Tesla-Karten-mit-Fermi-Architektur-891620.html
[4] https://www.heise.de/news/Radeon-HD-5800-Die-ersten-DirectX-11-Grafikkarten-sind-da-789696.html
[5] http://www.nvidia.de/object/GeForce_3D_Vision_Main_de.html
[6] https://www.heise.de/news/Nvidia-Grafikkarten-dekodieren-3D-Blu-rays-881156.html
[7] https://www.heise.de/news/YouTube-kann-jetzt-auch-3D-6731.html
[8] mailto:chh@ct.de