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Stanford-Roboterauto meistert erste Tests

Ben Schwan

Ein VW Passat geht im Rahmen der "DARPA Urban Challenge 2007" an den Start - und fährt führerlos durch ein Städteszenario.

Die Szene der Roboterfahrzeug-Bauer blickt mit Spannung auf das Stanford Racing Team [1]: Dort gewann man nämlich vor zwei Jahren [2] mit einem Volkswagen Touareg die "Grand Challenge" der US-Militärforschungsbehörde DARPA. Nach dem Wüstenrennen folgt nun die City-Fahrt: Bei der "Urban Challenge 2007" [3] geht es diesmal um das autonome Zurechtfinden in einem Städteszenario [4].

Und auch hier gehört das Stanford-Team, das nun mit einem VW Passat namens "Junior" antritt, zu den Favoriten. In der vergangenen Woche standen erste Tests an, die erfolgreich absolviert wurden: Auf einem Parkplatz im kalifornischen Mountain View musste Junior unter den strengen Blicken der DARPA-Abgesandten erste Manöver wie das Wenden in drei Zügen, die Beachtung von Vorfahrtregeln sowie das schnelle Abbremsen vorführen.

Im Gegensatz zu "Stanley", dem Wüsten-Touareg, bringt Junior wesentlich ausgefeiltere Sensortechnik mit – ganze acht LIDAR-Lasersysteme überwachen Straße und Umgebung, hinzu kommt ein GPS-System, dass die Positionsbestimmung auf 30 Zentimeter genau ermöglichen soll. Alle Daten werden von zwei Intel-Quad-Core-Rechnern mit 2,3 Gigahertz Taktfrequenz verarbeitet, die das Fahrzeug steuern. Im Oktober muss Junior seinen nächsten Test überstehen: Dann entscheidet sich, ob das Stanford-Roboterfahrzeug in das "Urban Challenge"-Finale einziehen darf.

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(bsc [6])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-140623

Links in diesem Artikel:
[1] http://cs.stanford.edu/group/roadrunner/
[2] https://www.heise.de/news/Grand-Challenge-Es-muss-nicht-immer-Hummer-sein-136371.html
[3] https://www.heise.de/news/Urban-Challenge-Vier-deutsche-Teams-noch-dabei-178483.html
[4] https://www.heise.de/news/Urban-Challenge-Vier-deutsche-Teams-noch-dabei-178483.html
[5] https://www.heise.de/hintergrund/Hallo-Junior-279951.html
[6] mailto:bsc@heise.de