Springer- und Bauer-Verlag wollen KirchMedia übernehmen
Springer-Chef Döpfner und Verleger Bauer wollen einen Gegenpol zur WAZ-Gruppe bilden.
Die Verlage Axel Springer und Heinrich Bauer wollen gemeinsam in den Bieterwettbewerb um die insolvente KirchMedia [1] einsteigen. Das berichtet der Spiegel in seiner neuesten Ausgabe.
Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner und der Verleger Heinz Bauer hätten sich darauf verständigt, gemeinsam einen Gegenpol zu dem Konsortium um den Zeitungskonzern WAZ-Gruppe [2] bilden zu wollen. Der WAZ-Konzern bietet gemeinsam mit der Commerzbank und dem Filmunternehmen Columbia Tristar um die Kirch-Reste.
In der KirchMedia sind neben dem Film- und Sportrechtehandel auch die Mehrheitsbeteiligung an den Sendern der ProSiebenSat.1 Media AG gebündelt. Der Axel Springer Verlag wollte bisher [3] seine Verkaufsoption über Beteiligungen in Höhe von 767 Millionen Euro an der ProSiebenSAT.1 Media ausüben. Die Sprecherin des Axel Springer Verlags, Edda Fels, sagte am Sonnabend auf Anfrage: "Wir nehmen grundsätzlich zu laufenden Gesprächen keine Stellung." Vom Heinrich Bauer Verlag war keine Stellungnahme zu erhalten. (dpa)/ (tol [4])
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[1] https://www.heise.de/news/Kirch-stellt-Insolvenzantrag-fuer-Kerngeschaeft-Update-58799.html
[2] https://www.heise.de/news/WAZ-Gruppe-moechte-durch-Kirch-Kauf-zur-TV-Macht-werden-64759.html
[3] https://www.heise.de/news/Weiterhin-Gezaenk-um-Kirchs-Springer-Anteile-58938.html
[4] mailto:tol@heise.de
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