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Sony liebäugelt mit dem Videoportal Grouper

Matthias Parbel

Der japanische Elektronikkonzern steht einem Bericht der New York Times zufolge kurz vor der Übernahme des Online-Videoarchivs.

Sony will für 65 Millionen US-Dollar das Videoportal Grouper [1] übernehmen, berichtet die New York Times. Von Privatleuten im Internet zur Verfügung gestelltes Videomaterial gewinne zunehmend an Bedeutung, begründet Michael Lynton, CEO von Sony Pictures [2], die geplante Investition.

Video-Webseiten wie YouTube [3] ziehen immer mehr Besucher [4] an. Nach Erhebungen der Agentur Nielsen/NetRatings [5] zählte YouTube im Juli über 30 Millionen Besucher, Grouper komme derzeit erst auf rund 430.000. Grouper-Chef Josh Felser reklamiert dagegen bis zu 8 Millionen Besucher auf seinem 2004 gegründeten Videoportal.

Nach Einschätzung von Felser gelte Sonys Interesse an Grouper neben der wachsenden Nutzerbasis insbesondere dem integrierten Peer-to-Peer-Netzwerk, über das Teilnehmer auch Videos in hoher Qualität austauschen können. Der Kontakt mit dem Filmkonzern sei über die Zusammenarbeit mit verschiedenen Geschäftsbereichen von Sony zustande gekommen. (map [6])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-154626

Links in diesem Artikel:
[1] http://grouper.com/
[2] http://www.sonypictures.com/
[3] http://www.youtube.com/
[4] https://www.heise.de/news/Zuschauer-machen-Programm-Markt-fuer-Videoportale-im-Internet-waechst-149526.html
[5] http://www.nielsen-netratings.com/
[6] mailto:map@ix.de