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Sonderausgaben verhageln ATI erneut die Bilanz

Peter-Michael Ziegler

Grafikchip-Spezialist ATI hat das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2003 mit einem Nettoverlust von 8,3 Millionen US-Dollar abgeschlossen.

Grafikchip-Spezialist ATI [1] hat das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2003 mit einem Nettoverlust von 8,3 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Die Umsätze lagen bei 318,5 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresquartal hatte der Konzern bei Einnahmen von 266 Millionen US-Dollar einen Nettoverlust von 3 Millionen US-Dollar ausgewiesen.

Während das operative Geschäft ein Plus von 9,7 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 17,6 Millionen US-Dollar) bescherte, sorgten erneut Einmalbelastungen für rote Zahlen im Gesamtgeschäftsergebnis. Diesmal verhagelten Vergleichszahlungen an Aktionäre sowie Restrukturierungskosten im Rahmen des europäischen Produktionsstopps die Bilanz.

Die überraschend guten Ergebnisse im operativen Geschäft [2] führen Analysten auf ATIs Dominanz im High-End-Grafikkarten-Segment [3] zurück. Für das laufende Quartal, das traditionell schwächste im Gesamtgeschäftsjahr, hob das Unternehmen die Prognosen an. Zwar werde der Umsatz auf etwa 300 Millionen US-Dollar sinken, doch erwarte man eine Steigerung des Gewinns. (pmz [4])


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[1] http://www.ati.com/
[2] https://www.heise.de/news/ATI-ist-nach-Umsatzsteigerung-skeptisch-72061.html
[3] https://www.heise.de/news/ATI-praesentiert-zweite-Chip-Generation-fuer-DirectX-9-75645.html
[4] mailto:pmz@ct.de