Skoda-Studie in Genf: Modell zwischen Fabia und Octavia?

Das Concept Car „VisionD“ soll ein Ausblick auf das künftige Design der Marke Skoda geben. Vorgestellt wird die Studie auf dem Genfer Autosalon. Wie groß die Studie genau ist, hält der Hersteller noch geheim

vorlesen Druckansicht 9 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Henry Dinger
Inhaltsverzeichnis

Weiterstadt, 1. März 2011 – Das Concept Car „VisionD“ soll ein Ausblick auf das künftige Design der Marke Skoda geben. Vorgestellt wird die Studie auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März). Wie groß die Studie genau ist, hält der Hersteller noch geheim.Sie dürfte aber zwischen Fabia und Octavia einzuordnen sein.

Das Concept Car trägt die vertrauten Züge moderner Skoda-Modelle und entwickelt diese Linien weiter. Der Wagen hat einen langen Radstand und kurze Überhänge. Beides soll ein sehr gutes Raumangebot im Innenraum schaffen. Eine große Heckklappe als Abschluss der Fließheckform weist auf Funktionalität hinweisen, für den Innenraum kündigt der Hersteller ein variables Konzept an.

Skoda-Studie in Genf: Modell zwischen Fabia und Octavia? (14 Bilder)

Skoda gibt einen Ausblick auf das zukünftige Design der Marke.

Der Kühlergrill des ausgestellten Fahrzeuges ist matt lackiert. Seine feinen Lamellen sollen an die filigran gespannten Saiten einer Harfe erinnern und für die ästhetische Seite von Skoda stehen. Als weiteres Zeichen der Zukunft prangt das neue Skoda-Logo an der Nase der Studie. Auch der geflügelte Pfeil wurde frisch gezeichnet und wird in dieser Form ab sofort die Marke kennzeichnen. Die Skoda-Modelle werden das neue Logo ab 2012 tragen.

Das Markenzeichen wird flankiert von einem Scheinwerferquartett, das dem Konzeptauto ein freundliches und sachliches Gesicht geben soll. Die Heckleuchten sind, wie bei aktuellen Skodas, C-förmig gestaltet. Die in der C-Säule mit einem Knick endende Fensterunterkante gibt der Seitenlinien einen Schuss Dynamik. Über dem Stoßfänger am Heck verbinden Falze die Rückleuchten mit dem Nummernschildträger. Die so entstandenen Dreieckelemente sollen an Kristallschliff erinnern.

Im hellen Innenraum kommt Kristallglas zum Einsatz. Es soll nicht nur einen eleganten Eindruck vermitteln, sondern eine Brücke zur tschechischen Handwerkskunst und Kultur schlagen. Einige Elemente im Innenraum sind aus anderen Konzernmodellen bekannt: Das Lenkrad erinnert an VW-Modelle, die Lüftungsregler könnten aus dem Audi TT oder A1 stammen und die Türverkleidung ähnelt der im aktuellen Octavia. Weitere Informationen will Skoda erst im Verlauf der Messe bekannt geben. (imp)