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Sinitec-BeschÀftigte protestieren gegen Stellenabbau

Siemens plant, mehr als die HĂ€lfte der 1100 Stellen zu streichen. Die IG Metall meint, zur "perspektivlosen Zerschlagung der Sinitec" seien Alternativen denkbar.

Rund 150 BeschĂ€ftigte der Siemens-Tochter Sinitec [1] haben heute in Bad Homburg gegen geplante Standortschließungen [2] und Stellenstreichungen protestiert. Zur "perspektivlosen Zerschlagung der Sinitec GmbH" seien Alternativen denkbar, erklĂ€rte die IG Metall. Die Arbeitnehmervertreter informierten sich am Mittwoch bei einem Treffen mit der GeschĂ€ftsfĂŒhrung ĂŒber die PlĂ€ne. Wegen der sinkenden Nachfrage nach IT-Dienstleistungen sollen mehr als die HĂ€lfte der 1100 Stellen gestrichen und einige Standorte geschlossen werden.

"Unsere Planungen fĂŒr die Zukunft sind rein wirtschaftlich motiviert, vom Zerschlagen eines einst profitablen Unternehmens kann keine Rede sein", erklĂ€rte SĂŒdwest-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bruno Marx. Die Sinitec-ArbeitsplĂ€tze seien in den vergangenen Jahren hoch subventioniert worden. "Das kann nicht fortgefĂŒhrt werden." Ziel mĂŒsse es sein, die MarktfĂ€higkeit wieder zu erlangen und damit die verbleibenden ArbeitsplĂ€tze zu sichern. Der Arbeitsplatzabbau ist Teil eines grĂ¶ĂŸeren Umbaus beim renditeschwachen Siemens-IT-Dienstleister SBS, zu dem Sinitec gehört. (dpa) / (anw [3])


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https://www.heise.de/-118960

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.sinitec.de/
[2] https://www.heise.de/news/Siemens-streicht-600-von-1100-Stellen-bei-IT-Tochter-Sinitec-115057.html
[3] mailto:anw@heise.de