Sind alle Microsoft-Kunden Raubkopierer?
FĂŒr VerĂ€rgerung bei Unternehmen sorgt derzeit eine Briefkampagne, in der Microsoft Auskunft verlangt, ob denn alle verwendeten Programme lizenziert sind.
FĂŒr VerĂ€rgerung bei Unternehmen sorgt derzeit einmal wieder [1] eine Briefkampagne, in der Microsoft Auskunft darĂŒber verlangt, ob denn auch fĂŒr alle verwendeten Programme aus Redmond ordnungsgemĂ€Ăe Lizenzen vorhanden sind. Der vom Kunden zu unterschreibenden ErklĂ€rung sei eine detaillierte Aufstellung beizufĂŒgen, aus der hervorgeht, welche Produkte wie oft installiert sind und wie viele Lizenzen man erworben habe.
Die Briefe weisen darauf hin, dass beim Einsatz von nicht lizenzierter Software Schadenersatzforderungen oder gar strafrechtliche Konsequenzen drohen. Auf erstere werde Microsoft aber verzichten, wenn der Kunde die ErklÀrung innerhalb der geforderten Frist abgebe und eventuell illegal genutzte Software nachlizenziere.
Auch wenn die in schönstem Amtsdeutsch verfassten Briefe anderes suggerieren: Einen rechtlichen Anspruch auf die Abgabe einer solchen Software-Inventur hat Microsoft nicht. (hos [2])
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