zurück zum Artikel

Siemens wird Großinvestor bei ID-Management-Firma Oblix

Torge Löding

Bereits im Oktober hatte sich Siemens einen kleinen Minderheitsanteil an Oblix gesichert.

Der Siemens [1]-Konzern hat seine Beteiligung am Spezialisten für Identitäts-Management Oblix [2] signifikant erhöht. Über die Höhe der Investition wurde nichts bekannt, aber gegenüber US-Medien erklärte ein Oblix-Vorstand, die deutsche Firma sei nun "einer der Top3- oder Top4-Investoren".

Bereits im Oktober hatte sich Siemens einen kleinen Minderheitsanteil gesichert. "In letzter Zeit mussten wir uns immer stärker gegen Konzerne wie IBM; Sun und Novell behaupten. Mit dem neuen sehr, sehr starken Finanzpartner wird es uns leichter fallen, unsere Reichweite zu erhöhen", meinte Oblix-Manager Ken Sims.

Siemens ermöglicht sich durch die Beteiligung den Vertrieb von CoreID (bzw. DirX Access), dem Flaggschiff-Produkt von Oblix. CoreID unterstützt DirX, die Directory- und Meta-Directory-Software von Siemens.

Mit dem Investment baut Siemens seine Aktivitäten auf dem ID-Markt deutlich aus. Erst im vergangenen Monat hatte der Konzern einen Vertrag mit dem Spezialisten für 3D-Image-Sensoren Viisage [3] unterzeichnet. Dabei geht es um die gemeinsame Entwicklung von Systemen zur Gesichtserkennung. (tol [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-105177

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.siemens.de
[2] http://www.oblix.com
[3] http://www.viisage.com/ww/en/pub/home.cfm
[4] mailto:tol@heise.de