Siemens verhandelt weiter über Zukunft der Handysparte
Ziel sei es weiterhin, in Kürze einen oder mehrere Partner für den defizitären Handybereich zu präsentieren, hieß es bei Siemens.
Der Siemens [1]-Konzern verhandelt weiter über einen Verkauf oder eine Partnerschaft bei seiner defizitären Handysparte [2]. "Wir führen mit mehreren Unternehmen Gespräche", sagte ein Konzern-Sprecher am Mittwoch in München. Ziel sei es weiterhin, in Kürze einen oder mehrere Partner zu präsentieren. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte berichtet [3], der Verkauf an den US-Konkurrenten Motorola sei in letzter Minute gescheitert. Siemens wollte den Bericht nicht kommentieren.
Vergangene Woche hatte der neue Siemens-Chef Klaus Kleinfeld die Ausgliederung der seit mehreren Quartalen verlustreichen Handy-Sparte in eine rechtlich selbstständige Gesellschaft angekündigt [4]. Das Mobiltelefon-Geschäft wird für ein Zusammengehen mit einem oder mehreren Partnern vorbereitet. Von dem Plan sind weltweit rund 10.000 Siemens-Mitarbeiter betroffen, davon 6.000 in Deutschland. (dpa) / (jk [5])
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[3] https://www.heise.de/news/FAZ-Verkauf-von-Siemens-Handysparte-an-Motorola-gescheitert-158593.html
[4] https://www.heise.de/news/Siemens-gliedert-Handysparte-aus-156589.html
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