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Siemens stellt Netzsparte neu auf

Torge Löding

Drei Kernbereiche werden gebündelt -- dabei gehen 2.300 Arbeitsplätze verloren.

Die Siemens-Sparte IC Networks hat eine Neuaufstellung ihres Netzbetreiber-Geschäfts beschlossen. Dabei will ICN die Bereiche Entwicklung, Produktion und Administration zusammenfassen. Dienstleistungen soll durch die Gründung einer neuen Einheit ausgebaut werden. Mit diesen Maßnahmen reagiert Siemens auf die anhaltend schwache Marktsituation [1]. Durch die Zusammenfassung will ICN vor allem Kosten sparen. Davon betroffen sind 2.300 Stellen [2] am Standort München-Hofmannstraße.

Aussichtsreiche Geschäftspotenziale im Service- und Dienstleistungsbereich für Netzbetreiber sollen mit dem neuen Geschäftsgebiet Carrier Service ausgeschöpft werden. Hier erwartet IC Networks in den nächsten Jahren Umsatzwachstum, da sich die Netzbetreiber stärker auf Kernaktivitäten und Kostensenkung konzentrieren müssen. (tol [3])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-64456

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[1] https://www.heise.de/news/Siemens-Netzsparte-rechnet-mit-langer-Durststrecke-57846.html
[2] https://www.heise.de/news/Siemens-entlaesst-auch-in-Muenchen-56659.html
[3] mailto:tol@heise.de