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Siebel schmiegt sich an IBMs Websphere

Hans-Peter Schüler

Der Spezialist für Kundenbetreuungs-Software will seine Software für Telemarketing und automatisierte Verkaufsaktivitäten in Zusammenarbeit mit IBM an dessen Application-Server Websphere anpassen.

Der Spezialist für Kundenbetreuungs-Software Siebel [1] will seine Software für Telemarketing und automatisierte Verkaufsaktivitäten in Zusammenarbeit mit IBM [2] an dessen Application-Server Websphere [3] anpassen. Das Unternehmen will in den nächsten drei Jahre 300 Millionen US-Dollar ausgeben und nicht weniger als 200 Entwickler zur Mitarbeit in IBMs Entwicklungslabors im kalifornischen San Mateo abstellen. Diese sollen die Industrie-spezifischen Anwendungen besser in die Websphere-Umgebung auf Basis von J2EE (Java 2, Enterprise Edition) integrieren und ihnen auch eine bessere Zuverlässigkeit verschaffen.

Die Entwickler sollen ihre Aufgabe aber nicht einfach auf der Ebene der Websphere-API (Application Programming Interface) erledigen. Vielmehr soll die Kooperation von IBM bereitgestellte Web-Services zum Einsatz bringen. Bei IBM erwartet man sich "eine Reihe von Angeboten mit überragender Integration" -- so die Worte des Chefs von IBMs Software Group Steve Mills.

Bereits vergangenen Oktober [4] hatte sich Siebel mit ähnlicher Hingabe zu Microsofts [5] Java-Konkurrenten .NET [6] bekannt. Damit stellen die Siebel-Strategen ihre Weichen ähnlich wie der Rivale SAP [7], der Mitte Januar [8] gleichfalls zu erkennen gab, er werde sich mit künftigen Softwareentwicklungen auf beide Plattformen konzentrieren. (hps [9])


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[1] http://www.siebel.com
[2] http://www.ibm.de
[3] http://www-5.ibm.com/de/software/websphere
[4] https://www.heise.de/news/Mit-Siebel-CRM-ins-NET-68948.html
[5] http://www.microsoft.de
[6] http://www.microsoft.com/germany/themen/net/
[7] http://www.sap.de
[8] https://www.heise.de/news/SAP-webt-doppeltes-Netz-73141.html
[9] mailto:hps@ct.de