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Sicherheitsloch auf "Safe-Harbor"-Website

David Adamczewski

Eine Website des US-Wirtschaftsministeriums hat monatelang streng vertrauliche Firmendaten preisgegeben, darunter die von Microsoft und Intel.

Eine Website des US-Wirtschaftsministeriums [1] hat monatelang streng vertrauliche Angaben von US-Firmen preisgegeben, darunter die von Microsoft, Intel und Procter&Gamble. Nach einem Bericht von Wired News waren auf den Safe-Harbor-Seiten [2] brisante Wirtschaftsdaten einsehbar, die der US-Regierung unter strikter Geheimhaltung im Rahmen eine Abkommens mit der EU über den "Austausch von persönlichen Daten" nach dem Prinzip des Sicheren Hafens [3] erhoben hatte.

Besucher der Site sollen die Möglichkeit gehabt haben, auf die Datenbank des Department of Commerce zuzugreifen und dort Firmendaten zu verändern. Laut dem Bericht war das Sicherheitsloch mehrere Monate geöffnet. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums wurde es am Mittwoch dieser Woche gestopft. Zu möglichen Manipulationen der Daten hält sich das Ministerium bedeckt, bedauert jedoch den Vorfall. (daa)


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-36982

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.doc.gov/
[2] http://www.export.gov/safeharbor/
[3] http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/8450/1.html