Schwacher PC-Markt: Intel rechnet mit deutlich geringerem Umsatz
Intel bietet als Merchandising auch eine Fahrradklingel an
(Bild: Intel Store)
Besonders kleine und mittlere Unternehmen schaffen sich in geringerer Zahl als erwartet neue PC an. Das lĂ€sst Intel fĂŒr das laufende Quartal unken.
Intel macht die Flaute auf dem PC-Markt zu schaffen. FĂŒr das erste Quartal rechnet der Prozessorhersteller nun nicht mehr mit einem Umsatz von 13,7 Milliarden US-Dollar (plus/minus 500 Millionen), sondern mit 12,8 Milliarden US-Dollar (plus/minus 300 Millionen). Im Januar, als Intel die Prognose ausgegeben hatte [1], lag das Unternehmen damit schon unter den Erwartungen der Analysten.
Als Grund fĂŒr die geschrumpfte Erwartung gibt Intel an [2], dass die Nachfrage nach Desktop-PC fĂŒr Unternehmen geringer ausgefallen ist als erwartet. Das Unternehmen hatte damit gerechnet, dass insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in gröĂerem AusmaĂ als geschehen ihre Windows-XP-Rechner aufs Altenteil schicken und durch neue GerĂ€te ersetzen, in denen Intel-Produkte stecken. Dazu kĂ€men die schwierige ökonomische und wĂ€hrungsbedingte Lage insbesondere in Europa. Intel rechnet hingegen damit, die Umsatzerwartungen auf dem Markt fĂŒr Rechenzentren erfĂŒllen zu können.
Im letzten Quartal 2014 hatte Intel noch von einer abgebremsten Talfahrt des PC-Markts profitieren können und seinen Umsatz um 6 Prozent steigern können. Falls das Unternehmen tatsĂ€chlich 12,8 Milliarden US-Dollar im laufenden ersten Quartal 2015 umsetzt, bedeutete das Stagnation. Microsoft hatte im April 2014 den Support fĂŒr Windows XP eingestellt [3]. Rechner, die damit laufen, sind daher einem höheren Sicherheitsrisiko ausgesetzt als solche mit einem aktuellen Betriebssystem. (anw [4])
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[1] https://www.heise.de/news/Erholung-des-PC-Markts-und-Rechenzentren-treiben-Intel-an-2518492.html
[2] http://newsroom.intel.com/community/intel_newsroom/blog/2015/03/12/intel-lowers-first-quarter-revenue-outlook
[3] https://www.heise.de/news/Abschied-von-Windows-XP-und-Office-2003-2165151.html
[4] mailto:anw@heise.de
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