Schneller Internetzugang über die Wasserleitung
Der Wasserzweckverband Eifel-Ahr und die Stadtwerke Bonn verlegen Glasfaserkabel durch den bereits vorhandenen Wasseranschluss bis ins Gebäude, was den Bagger und Kosten spart.
Für schnelles Internet über das neue, mancherorts verfügbare Glasfaserkabel-Netz der Telekom muss man die eigene Hauseinfahrt aufreißen – zumeist auf eigene Kosten. Im Kreis Ahrweiler testen der Wasserzweckverband Eifel-Ahr und die Stadtwerke Bonn gerade ein Verfahren, mit dem man Glasfaserkabel durch den bereits vorhandenen Wasseranschluss bis ins Gebäude verlegt, berichtet [1] die Online-Ausgabe des Bonner General-Anzeigers.
Im Pilotprojekt wurden zwei Häuser in Adenau [2] ohne aufwendige und teure Bauarbeiten an die Glasfaserkabel in den vorhandenen Leerrohren angeschlossen, einzig die Glasfaserkabel-Abzweigung im Haus und in den Leerrohren mussten installiert werden. Der Test wird vom Hygieneinstitut der Universität Bonn überwacht und vom rheinland-pfälzischen Umweltministerium gefördert. Ganz neu ist die Idee aber offenbar nicht, denn bereits 2004 berichtete das österreichische Fachmagazin X-media über ein ähnliches Vorhaben [3]. (rek [4])
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[1] http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/region/Das-Internet-soll-aus-der-Wasserleitung-kommen-article720995.html
[2] http://www.stadt-adenau.de/
[3] http://www.x-media.at/Heft32004/34%20InternetWasser.pdf
[4] mailto:rek@ct.de
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