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Schlappe für Fusionsgegner im Rechtsstreit über HP-Compaq-Fusion

Wolfgang Stieler

Nach US-Medienberichten stüzt sich die Klage von Walter Hewlett weitgehend auf anonyme Briefe an US-Ermittlungsbehörden und Gerüchte.

Im Prozess [1] um die Aktionärs-Abstimmung zur umstrittenen Fusion zwischen Hewlett-Packard und Compaq musste Fusionsgegner Walter Hewlett eine schwere Schlappe hinnehmen. Nach US-Medienberichten musste Hewlett im Kreuzverhör durch HP-Anwalt Steven Schatz einräumen, dass sich seine Klage weitgehend auf anonyme Briefe an US-Ermittlungsbehörden und Gerüchte stützt. Ein Schreiben von Compaq-CEO Michael Capellas wird nicht als Beweis zugelassen. Hewlett blieb allerdings bei seiner Darstellung, nach der das HP-Management negative Prognosen über die Auswirkungen der Fusion zurückgehalten haben soll. (wst [2])


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[1] https://www.heise.de/news/HP-Chefin-Aussergewoehnliche-Massnahmen-sind-nicht-ungewoehnlich-63299.html
[2] mailto:wst@technology-review.de